Norme

Norme
Herunterladen Norme

Vorwort

Der FNH·Arbeitsausschuß "Großküchengeräle" hat im Rahmen seiner Normungsarbeiten. durch die alle wesentlichen Groß­ küchengeräte erlaßt sind, die vorliegende Norm Großküchengeräte -Ausgabeanlagen -Schrankinnenräume in Standard­ und in Hygieneausführung. erarbeitet.

Die Norm beinhaltet Anforderungen an die Bauweise sowie die dazugehörigen Prüfungen. Im Vordergrund stehen Anforderun­ gen an die Konstruktion, Hygiene und Gebrauchstauglichkeit von Schrankinnenräumen, die dem heutigen Stand der Technik bei der Anwendung in der Großküche und dem Gastronomiebereich entsprechen.

DIN 18865 "Großküchengeräte -Ausgabeanlagen" besteht aus:

  • Teil 1: Begriffe, Baumerkmale, Maße
  • Teil 2: Geschirr-Wärmeschränke und Warmausgaben Teil3: Ausgabetische (Neutralgeräte)
  • Teil 4: Aufbauten unbeheizt oder beheizt
  • Teil 5: Tablettrutschen
  • Teil 6: Spender
  • Teil7: Kaltausgabegeräte (Kühlgeräte)
  • Teil 8: Aufbauten gekühlt
  • Teil 9: Schrankinnenräume in Standard-und in Hygieneausführung

1 Anwendungsbereich

Diese Norm gilt für Schrankinnenräume in Standard-und in Hygieneausführung, die nach A~ und Ausführung für den ge­ werblichen Gebrauch bestimmt sind.

2 Normative Verweisungen

Diese Norm enthält durch datierte oder undatierte Verwei­ sungen Festlegungen aus anderen Publikationen. Diese nor­ mativen Verweisungen sind an den jeweiligen Stellen im Text zitiert, und die Publikationen sind nachstehend aufgeführt. Bei datierten Verweisungen gehören spätere Änderungen oder Überarbeitungen dieser Publikationen nur zu dieser Norm, falls sie durch Änderung oder Überarbeitung eingear­ beitet sind. Bei undatierten Verweisungen gilt die letzte Aus­ gabe der in Bezug genommenen Publikation.

Lebensmittel-und Bedarlsgegenständegesetz (LMBG) zu beziehen durch Verlag C. H. Beck, München.

3 Begriffe und Baumerkmale

3.1 Schrankinnenräume

Le celle interne servono per la conservazione di alimenti, utensili e posate. Frontalmente sono aperti e possono essere chiusi attraverso porte Possono contenere supporti per perni in aggiunta

3.2 Ausführungsmerkmale

schematische Darstellung, siehe Bilder 1 bis 4)

3.2.1 Standardausführung H S

Boden oder Wände fest oder lösbar miteinander verbunden. Rundungen und Auflagen beliebig (siehe Bild 1).

3.2.2 Hygieneausführung H 1

Boden und Wände dicht und fugenfrei verschweißt. Deck· blech ohne besondere Anforderungen aufgesetzt. Boden und Wände mit Rundungen S 3 mm (siehe Bild 2).

3.2.3 Hygieneausführung H 2

Boden und Wände dicht und fugenfrei verschweißt. Deckblech ohne besondere Anforderungen aufgesetzt. Boden und Wände mit Rundungen ~ 10 mm (siehe Bild 3).

3.2.4 Hygieneausführung H 3

Boden, Wände und Deckblech dicht und fugenfrei verschweißt. Alle Rundungen ~ lamm (siehe Bild 4).

3.2.5 Auflagen

Auflagen für die Hygieneausführungen der Schrankinnenräume sind entweder in die Seitenwände geprägt oder herausnehmbar, wobei die Befestigungselemente fugenfrei mit dem Innenraum verbunden sind.

4 Bezeichnung

Ausführung Normbezeichnung Standardauslührung H S Schrankinnenraum DIN 18865 - H S Hygieneauslührung H 1 Schrankinnenraum DIN 18865 - H 1 Hygieneauslührung H 2 Schrankinnenraum DIN 18865 - H 2 Hygieneauslührung H 3 Schrankinnenraum DIN 18865 - H 3

5 Anforderungen an die Bauweise

5.1 Werkstoffe

 

Die Güte der Werkstoffe sowie Form und Bemessung aller Bauteile müssen sicherstellen, daß die Schrankinnenräume bei bestimmungsgemäßem Gebrauch und den damit vernun denen mechanischen, chemischen und thermischen Bean spruchungen entsprechen.

Alle mit Lebensmitteln in Verbindung kommenden Werkstoffe müssen nach dem Lebensmittel-und Bedarfsgegenstände gesetz (LMBG) unbedenklich sein.

Es werden Werkstoffe mit folgenden Anforderungen an die Oberlläche verwendet:

  • Nichtrostender Stahl
    Feinschliff entsprechend Körnung 180 oder feiner;
  • Kunststoff
    glatt und porenfrei.

5.2 Ausführung

Die in 3.2 und 3.3 für die verschiedenen Ausführungen ge­ nannten Merkmale sind je nach gewählter Ausführung einzu­ halten. Prüfung nach .

6 Prüfung

Die Anforderungen müssen durch Besichtigung und/oder Nachmessen geprüft werden.